


Mit der Ringvorlesung „Universitäre Bildung – Von Humboldt bis Bologna“ hat das Präsidium der Uni Osnabrück eine Plattform geschaffen, um seine Sicht auf das Chaos der Bologna-Reformen darzustellen. Diese Veranstaltung wurde explizit ins Leben gerufen, um nach den Protesten im 'Heißen Herbst' „den Dialog mit den Studierenden fortzusetzen.“ Allerdings schließen die bisher vorgestellten Themen der Ringvorlesung weder an die Argumentation der Studierenden an, noch boten die Vorträge von Hrn. Künzel und Hrn. Czada Gelegenheit zur Diskussion. Die waren offensichtlich auch nicht gewollt, sonst hätte das Präsidium einen Raum auswählen können, der nicht sofort für andere Vorlesungen benötigt wird. weiter
Diese Broschüre entstand anhand eines von der GEW-Niedersachsen durchgeführten Seminars mit dem Titel “Zurück in die bildungspolitische Steinzeit? – Entwicklung gewerkschaftlicher Gegenstrategien”. Ziel sowohl der Broschüre als auch des Seminars war, die Hochschulen stärker als bislang in den Fokus der Gewerkschaften zu rücken und über die Art und Weise gewerkschaftlichen Engagements an Hochschulen nachzudenken. In diesem Zusammenhang war es natürlich notwendig, sich auch mit den Strukturveränderungen an den Hochschulen selber zu beschäftigen. Die Beiträge der Autoren befassen sich mit den Strukturveränderungen an den Hochschulen und den damit verbundenen notwendigen Antworten und Gegenstrategien auf diese Entwicklung.